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Lexikon/FAQ

Lexikon/FAQ

Absorptionsgrad

(Ab|sorp|ti|ons|grad) maskulin, ist das Verhältnis des absorbierten Strahlungsflusses zum einfallenden Strahlungsfluss.

Absorptionskante

(Ab|sorp|ti|ons|kan|te) feminin, bezeichnet den Übergang zwischen der schwachen Absorption bei geringer Energie und der starken Absorption bei hoher Energie im Absorptionsspektrum eines Festkörpers. Die spektrale Position der Absorptionskante wird durch den Abstand zwischen dem Valenz- und den Leitungsband bestimmt und wird demnach auch als Bandkante bezeichnet.

Adaptation 

(A|dap|ta|ti|on) feminin,ist ein Prozess, bei dem das Auge seine Lichtempfindlichkeit ändert. Dies erfolgt auf dreierlei Wegen: Anpassung der Iris, wobei die Größe der Pupille geändert wird, Anpassung der Empfindichkeit der Nervenenden der Netzhaut und Anpassung der chemischen Zusammensetzung der lichtempfindlichen Pigmente in den Stäbchen und Zapfen. Die Helladaption dauert weniger als eine Minute, die Dunkeladaptation benötigt jedoch 10 bis 30 Minuten.

Additive Farbmischung

Additive Farbmischung (Ad|di|ti|ve Farb|mi|schung) feminin, bezeichnet ein optisches Modell zum Mischverhalten von Lichtfarben. Im Gegensatz zur subtraktiven Farbmischung entstehen die Mischfarben nicht durch wiederholte Einschränkung des Spektrums, d.h. durch Absorption, sondern durch das Hinzufügen neuer sichtbarer Spektralbereiche. Das additive Verfahren arbeitet nach der Dreifarbentheorie (Primärfarben Rot, Grün und Blau) von Young und Helmholtz. Bei der additiven Farbsynthese ergibt sich Weiß als Summe aller eingesetzten Farben, Schwarz als Abwesenheit von Licht. Das Prinzip der additiven Farbmischung wird bei Fluoreszenzlichtquellen (LEDs, Energiesparlampen, Leuchtstoffröhren) eingesetzt.

Ballistik

Die Ballistik (griechisch βάλλειν bἀllein ‚werfen‘) als „Lehre von den geworfenen Körpern“ ist ein Teilbereich der Physik und beschreibt die Vorgänge, die einen Körper betreffen, der sich in einem Schwerefeld und durch ein Medium wie Luft bewegt.

Ballistische Weste 

Eine  beschusshemmende Weste, auch durchschusshemmende Weste, (ballistische) Schutzweste, Flakweste, umgangssprachlich auch kugelsichere Weste, schusssichere Weste oder nach ihrem Material Kevlarweste genannt, dient dazu, den Träger vor der tödlichen Wirkung von Kleinwaffengeschossen und eventuell auch vor Granatsplittern zu schützen sowie nur bei entsprechender Ausstattung mit stichhemmender Platte auch vor Stich- und Hiebwaffen.


Banknoten
Geldscheine aus Papier und/oder Stoffgemisch für den offiziellen Zahlungsverkehr

Beweismittel

Beweismittel dienen bei der gerichtlichen Beweisaufnahme zur Aufklärung eines relevanten Sachverhalts.

Candela (cd) 

(De|tek|tor) neutrum, Ein Candela ist die Lichtstärke einer Strahlungsquelle, die monochromatische Strahlung der Frequenz 540.1012 Hz (Ehv = 3.578.10-19 J), entsprechend einer Wellenlänge ? von 555 nm, mit einer Leistung von 1/683 W (J/s) pro Steradiant (Raumeinheitswinkel) aussendet (4.1.1015 Photonen) (~ 1/60 der Lichtstärke eines schwarzen Körpers mit einer 1 cm2 großen Öffnung mit einer Temperatur von 2.042.5 K (Schmelzpunkt von Pt).

Daktyloskopie 

Die Daktyloskopie (von altgriechisch δάκτυλος dáktylos ‚Finger‘ und σκοπιά skopiá ‚Ausschauen‘, ‚Spähen‘)[1] beschäftigt sich mit den Papillarleisten in den Handinnen- und Fußunterseiten. Auf ihr basiert das biometrische Verfahren desdaktyloskopischen Identitätsnachweises – auch Fingerabdruckverfahren genannt –, das auf der biologischen Unregelmäßigkeit menschlicher Papillarleisten in den Handinnenseiten und Fußunterseiten beruht. Es wird in der Kriminalistik zur Identifizierung von Personen verwendet.

Detektor
(De|tek|tor) feminin, bezeichnet ein Instrument, das in der Spektroskopie Verwendung findet und elektromagnetische Strahlung direkt oder indirekt in ein elektrisches Signal umwandelt. 

Dokument
(lat. documentum, ,beweisende Urkunde' ? über docere, ,lehren') steht für: Schriftstück im Allgemeinen, Urkunde im Speziellen 
Dokument (lat. documentum, ,beweisende Urkunde' ? über docere, ,lehren') steht für: Schriftstück im Allgemeinen, Urkunde im Speziellen 

 

Elektrolumineszenz 
(E|lek|tro|lu|mi|nes|zenz) feminin, bezeichnet die direkte Umwandlung von elektrischer Energie in (sichtbare) Strahlung.

Farben 
Als Farben bezeichnet man Anstrichmittel, auch Anstrichstoffe genannt, die aus flüssigen bis pastenförmigen Stoffen oder Gemischen bestehen und auf Oberflächen aufgetragen einen physikalisch oder chemisch trocknenden Anstrich ergeben. Nach DIN 55945 wird ein Anstrichstoff definiert als "flüssig bis pastenförmiger Beschichtungsstoff, der vorwiegend durch Streichen oder Rollen aufgetragen wird."

Fasern

Eine Faser ist ein im Verhältnis zu seiner Länge dünnes und flexibles Gebilde, das aus einem Faserstoff besteht. Um im technischen Bereich von einer Faser zu sprechen, sollte das Verhältnis von Länge zu Durchmesser mindestens zwischen 3:1 und 10:1 liegen; für viele textile Anwendungen liegt es bei über 1000:1.[1] Fasern können in Längsrichtung keine Druck-, sondern nur Zugkräfte aufnehmen, da sie bei Druckbelastung knicken. In der Natur und in der Technik kommen Fasern meist in einem größeren Verbund vor. Fasern unterscheiden sich von Drähten und Stäbchen insbesondere durch ihre geringere Größe und Durchmesser sowie ihre mangelnde Knicksteifigkeit.

Feuerlöscher

Ein Feuerlöscher ist ein tragbares Kleinlöschgerät mit einer Gesamtmasse von maximal 20 Kilogramm. Er dient dem Ablöschen von Klein- und Entstehungsbränden und enthält Löschmittel, das durch gespeicherten oder bei Inbetriebnahme erzeugten Druck ausgestoßen wird.

Fluoreszenz 

Fluoreszenz ist die spontane Emission von Licht kurz nach der Anregung eines Materials. Dabei ist das emittierte Licht in der Regel energieärmer als das vorher absorbierte.

Forensik

Forensik ist ein Sammelbegriff für wissenschaftliche und technische Arbeitsgebiete, in denen z. B. kriminelle Handlungen systematisch untersucht werden. Der Begriff stammt vom lateinischen forum „Forum, Marktplatz“, da Gerichtsverfahren, Untersuchungen, Urteilsverkündungen sowie der Strafvollzug im antiken Rom öffentlich und meist auf dem Marktplatz durchgeführt wurden.

Gift

Als Gift (althochdeutsch Gabe) oder auch Giftstoff bezeichnet man einen Stoff, der Lebewesen über ihre Stoffwechselvorgänge, durch Berührung oder Eindringen in den Organismus ab einer bestimmten, geringen Dosis einen Schaden zufügen kann. Ein allgemein in der Natur wirksamer schädlicher Stoff wird Umweltgift genannt. Mit der Zunahme der Expositionsmenge eines Wirkstoffes steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Gesundheitsschädigungen durch eine Vergiftung auftreten. Ab einem bestimmten Dosisbereich ist somit nahezu jeder Stoff als giftig (toxisch) einzustufen.

Die wissenschaftliche Disziplin, die sich mit der Erforschung von giftigen Substanzen, ihrer Wirkung in verschiedenen Dosisbereichen sowie der Behandlung von Vergiftungen beschäftigt, ist die Toxikologie. Sie befasst sich mit Stoffen, Stoffgemischen, Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen und mit den biochemischen Mechanismen der Giftwirkung in Bezug auf quantitative Aspekte.

IR-Strahlung (In|fra|rot|strah|lung) 

feminin, ist die Bezeichnung für den Spektralbereich der elektromagnetischen Strahlung, dessen Wellenlänge zwischen 780 nm und 1000 µm liegt. Dieser Spektralbereich wird weiter in IR-A (780 - 1400 nm), IR-B (1,4 - 3 µm) und IR-C (3 - 1000 µm) unterteilt.

Keramik 

Der Begriff Keramik, auch keramische Massen, bezeichnet in der Fachsprache eine Vielzahl anorganischer nichtmetallischer Werkstoffe, die grob in die Typen Irdenware, Steingut, Steinzeug, Porzellan und Sondermassen unterteilt werden können (siehe auch Klassifikation keramischer Massen). Allgemeinsprachlich dient Keramik auch als Oberbegriff für die geformten und gebrannten Produkte, die als Gebrauchs- und Ziergegenstände, Bauteile oder Werkzeuge verwendet werden. Außerdem können die Herstellungstechnik, das Handwerk (bzw. Kunsthandwerk) und die keramische Produktion damit gemeint sein. 

Das Wort Keramik stammt aus dem Altgriechischen: keramos (???aµ??) war die Bezeichnung für Tonminerale und die aus ihm durch Brennen hergestellten formbeständigen Erzeugnisse. Man unterscheidet unter anderem Tonkeramik und Glaskeramik. In der Gegenwart spielt die technische Keramik eine bedeutende Rolle, zu der auch die Verbundkeramik zählt. In kulturhistorischen und archäologischen Studien wird vor allem nach der Verwendung im Alltag unterschieden: Gefäßkeramik (Tischgeschirr, Trinkgeschirr, Kochgeschirr, Sonderformen), Baukeramik (Dachziegel, Backsteine, Bodenfliesen und Wandfliesen), Ofenkeramik (Ofenkacheln, Kachelofenfüße, Abdeckplatten) und Sanitärkeramik (Waschbecken, WC-Schüsseln, Badewannen). 

Kontrast (Kon|trast)

maskulin, steht für den Unterschied zwischen der Leuchtdichte einer helleren Fläche und einer dicht danebenliegenden dunkleren Fläche eines Bildes. Man unterscheidet zwei Arten von Kontrast, die meistens gleichzeitig auftreten: Farbkontrast und Leuchtdichtekontrast. Letzterer wird meistens auch Kontrastverhältnis genannt, wobei es sich um das Verhältnis zwischen der höheren und niedrigeren Leuchtdichte des Bildes handelt. Die Fähigkeit des Auges, Leuchtdichtekontraste zu erkennen, ist vom Adaptionsgrad des Auges abhängig, der wiederum durch die allgemeine Leuchtdichte eines Bildes bestimmt wird. Daher erscheint zum Beispiel eine weiße Fläche vor einem schwarzen Hintergrund weißer und ein Tunnel, der in Wirklichkeit nicht richtig dunkel ist, erscheint dunkler, wenn er bei klarem Wetter von außen betrachtet wird. Die Ursache für derartige Kontraste liegt darin, dass das Auge nicht imstande ist, sich gleichzeitig an stark unterschiedliche Leuchtdichteniveaus anzupassen. Blendung entsteht durch Leuchtdichteniveaus innerhalb des Gesichtsfeldes, die erheblich über demjenigen Helligkeitsniveau liegen, an das sich die Augen angepasst haben. Dies kann störend wirken und in extremen Fällen zu Überanstrengung der Augen und Kopfschmerzen führen.

Kriminalistik

Kriminalistik (aus lateinisch crimen Beschuldigung, Vergehen) ist die Lehre von den Mitteln und Methoden der Bekämpfung einzelner Straftaten und des Verbrechertums (der Kriminalität) durch vorbeugende (präventive) und strafverfolgende (repressive) Maßnahmen. Eingeschlossen sind die dazu erforderlichen, am Einzelfall orientierten, rechtlich zulässigen, allgemeinen und besonderen Methoden, Taktiken und Techniken.

Zielsetzung der Kriminalistik ist demnach das ermitteln und forensische (gerichtsfeste) Beweisen von Straftaten bzw. die Abwehr von Verbrechensgefahren und das Verhindern von Straftaten.

Kunststoff

Als Kunststoff (umgangssprachlich Plastik, Plast oder Plaste, selten Technopolymer) bezeichnet man einen organischen, polymeren Festkörper, der synthetisch oder halbsynthetisch aus monomeren organischen Molekülen oder Biopolymeren hergestellt wird. Unterschieden wird dabei zwischen drei großen Gruppen: Thermoplaste, Duroplaste und Elastomere. Kunststoffe können sowohl aus linearen Ketten als auch aus verzweigten und vernetzten Ketten bestehen.

Leuchtstoffe

Als Leuchtstoff werden allgemein feste Stoffe bezeichnet, die durch Anregung mit kurzwelligem Licht bis ins Ultraviolett oder Elektronenbeschuss sichtbares Licht erzeugen. Die Bezeichnung Phosphore (plural) leitet sich aus dem englischen Wort phosphor für Leuchtstoff ab. Die Bezeichnung Leucht-"Phosphor" ist jedoch missverständlich, da Leuchtstoffe keinen elementaren Phosphor enthalten. Die richtige Bezeichnung für Leuchtstoffe ist das im russischen und französischen Sprachraum verwendete Wort Luminophor (Quelle: Wikipedia)

Lichtstärke Iv (Licht|stärke) 

feminin, ist der von einer Lichtquelle in eine bestimmte Raumrichtung abgegebene Lichtstrom. Die Einheit des Lichtstärke ist das Candela (cd).

Lichtstrom (Licht|strom)

maskulin, ist die gesamte von einer Lichtquelle in alle Raumrichtungen abgegebene Strahlungleistung, die mit der Empfindlichkeit des menschlichen Auges bewertet wird. Die Einheit des Lichtstroms ist das Lumen (lm).

Lumineszenz 

Lumineszenz (Lu|mi|nes|zenz) feminin, ist die optische Strahlung eines physikalischen Systems, die beim Übergang von einem angeregten Zustand zum Grundzustand im nicht thermischen Gleichgewicht entsteht. 

Nahinfrarotstrahlung (NIR) 

(Nah|in|fra|rot|strah|lung) feminin, ist die Bezeichnung für den Spektralbereich der elektromagnetischen Strahlung, dessen Wellenlänge zwischen 700 nm und 1800 nm liegt.

 Öko-Tex Standard 100 

Der Oeko-Tex-Standard  ist ein unabhängiges Prüf- und Zertifizierungssystem für textile Produkte aller Verarbeitungsstufen (FasernGarneGewebe, konfektionierte Endprodukte, inklusive Zubehör) entlang der textilen Wertschöpfungskette.

Neben dem Label "Textiles Vertrauen" des produktbezogenen Oeko-Tex-Standards 100 (schadstoffgeprüfte Textilien) gibt es darüber hinaus die Zertifizierung von umweltfreundlichen Betriebsstätten nach Oeko-Tex-Standard 1000 sowie das ProduktlabelOeko-Tex-Standard 100plus für schadstoffgeprüfte Produkte aus umweltfreundlicher Produktion.

Persönliche Schutzausrüstung

Persönliche Schutzausrüstung (PSA) muss bei allen Arbeiten und Tätigkeiten verwendet werden, die aufgrund ihrer Art Verletzungen oder Gesundheitsbeeinträchtigungen hervorrufen könnten und die durch andere Maßnahmen (technisch oder organisatorisch) nicht verhindert werden können.

Pfefferspray

Pfefferspray ist ein Reizstoff, der gegen Menschen und andere Säugetiere wirkt. Mit dem Begriff ist meist ein Reizstoffsprühgerät mitsamt dem enthaltenen Wirkstoff Oleoresin Capsicum „OC“ gemeint. Er wird in der Regel als Distanzwaffe verwendet. In den USA, Kanada und bedingt in Russland dient er als Bärenabwehrmittel.[1]

Da die Reizstoffsprühgeräte in Deutschland nur als Abwehrmittel gegen Tiere verkauft werden dürfen, ist auf allen Abwehrsprays der Hinweis „Nur zur Tierabwehr“ aufgedruckt. Dies ist bedingt durch eine fehlende Zulassung nach dem Waffengesetz, welches Tierversuche an diesem Reizstoff voraussetzen würde. Eine Anwendung gegenüber Menschen ist nur bei Vorliegen einer Notlage und einem rechtswidrigen Angriff als Notwehr erlaubt.[2] Der Einsatz durch Vollzugskräfte, insbesondere die Polizei und die Feldjäger, erfolgt durch Ausnahmegenehmigung der zuständigen Ministerien. Der Einsatz durch die Bundeswehr im Auslandseinsatz auch für Feldjäger ist nach dem Protokoll über das Verbot der Verwendung von erstickenden, giftigen oder ähnlichen Gasen sowie von bakteriologischen Mitteln im Kriege kurz Genfer Protokoll gegenüber Angehörigen gegnerischer Streitkräfte verboten.

Photolumineszenz (Pho|to|lu|mi|nes|zenz)
feminin, bezeichnet Lumineszenz, welche durch die Absorption optischer Strahlung induziert wird.


Reflexionsgrad (Re|fle|xi|ons|grad)
neutrum, ist das Verhältnis des reflektierten Strahlungsflusses zum einfallenden Strahlungsfluss.

Reflexionsspektrum (Re|fle|xi|ons|spek|trum) 

neutrum, ist die graphische Auftragung des Reflexionsgrades über die Wellenlänge.

Schutzwaffe 

Der Begriff Schutzwaffe oder passive Waffe bezeichnet diejenigen Teile der Ausrüstung einer Person, die nicht zum Angriff, sondern zum Schutz des Trägers gegen Waffenanwendung bestimmt sind.


Serologie 

Als Serologie bezeichnet man die Wissenschaft und Lehre von den Antigen-Antikörper-Reaktionen, soweit sie in vitro ablaufen. Sie ist demnach ein Teilgebiet der Immunologie.


Sicherheitsetikett
Ein Sicherheitsetikett dient zur Verhinderung der Manipulation an Etiketten oder dem Öffnen von technischen Geräten, sowie der Verhinderung von Warenfälschungen.

Spektroskopie (Spek|tros|ko|pie)

feminin, bezeichnet die Technik zur Aufnahme von Spektren.

Spektrum (Spek|trum)

neutrum, bedeutet im ursprünglichen Sinne Erscheinung oder Gespenst. Man erhält ein Spektrum, d.h. eine Sequenz von Spektralfarben, wenn weißes Licht durch ein dispersives Element, d.h. durch ein Prisma oder Gitter, aufgespalten wird.

Spurensicherung

Als Spurensicherung (auch mit SpuSi abgekürzt) bezeichnet man sowohl die Tätigkeit innerhalb der Forensikkriminalistisch relevante Spuren zu sichern, sie also zu dokumentieren und gegebenenfalls sicherzustellen (Kriminaltechnik), wie auch den damit beauftragten Erkennungsdienst. Sie dient dem Sachbeweis für Tat und Täterschaft.

Strahlungsstrom (Strah|lungs|strom)

maskulin, ist die gesamte von einer Strahlungsquelle in alle Raumrichtungen abgegebene Strahlungleistung. Die Einheit des Strahlungsstroms ist Watt (W).

Streukraft (Streu|kraft)

feminin, bezeichnet in der Physik die Kraft die auf ein Teilchen durch die Wechselwirkung (Reflexion, Absorption) mit einem Photon ausgeübt wird.

Streuung (Streu|ung) 

feminin, bezeichnet in der Physik die allgemeine Ablenkung eines elektromagnetischen Strahls durch ein Objekt.

Textilien

(zu lateinisch textilis ,gewebt', ,gewirkt', ,geflochten', ,zusammengefügt' im Sinne des Aufbauens und Gestaltens) bezeichnet textile Fasern die daraus hergestellten linienförmigen textilen Gebilde wie z. B. Garne und Zwirne, die flächenförmigen textilen Gebilde wie z. B. Gewebe, Gewirke, Gestricke, Geflechte, Nähgewirke, Vliesstoffe und Filze und die räumlichen textilen Gebilde (Körpergebilde) wie z. B. textile Schläuche, Strümpfe oder textile Halbzeuge für verstärkte Kunststoffbauteile. diejenigen Fertigfabrikate, die unter Verwendung der vorher genannten Erzeugnisse durch Konfektionieren, Aufmachen und/oder andere Arbeitsgänge in verkaufsgerechten Zustand zur Weitergabe an den Verarbeiter, den Handel oder den Endverbraucher gebracht werden.

Up-Converter 

Up-Converter emittieren durch die Anregung mit NIR-Licht (Near Infrared Light/Infrarot nahes Licht) im sichtbaren Lichtbereich, d.h. sie werden sichtbar und eignen sich z.B. zum unsichtbaren Markieren von Dokumenten oder Produkten. Sie sind nicht fälschungssicher und werden daher oft mit anderen fälschungssicheren Merkmalen kombiniert. 

UV-Strahlung (Ultra|vi|o|lett|strah|lung)

feminin, steht für den Spektralbereich der elektromagnetischen Strahlung, dessen Wellenlänge zwischen 1 und 380 nm liegt. Dieser Spektralbereich wird weiter in Extrem UV (1 - 100 nm), Vakuum UV (1oo - 200 nm), UV-C (200 - 280 nm), UV-B (280 - 320 nm) und UV-A (320 - 380 nm) unterteilt.

VPAM

Die Vereinigung der Prüfstellen für angriffshemmende Materialien und Konstruktionen (VPAM) ist eine Organisation, deren Hauptaufgaben in Forschung, Prüfung und Entwicklung von beschusshemmenden Materialien liegt. Gegründet wurde die VPAM 1999 als gemeinsame Organisation amtlicher, ziviler und militärischer Prüfstellen aus fünf europäischen Staaten, die durchschuss- und angriffhemmende Schutzausrüstungen prüfen und zertifizieren. Bis 2010 wurden zahlreiche Publikationen und Richtlinien zu Schutzwaffen und -ausrüstung von Behörden veröffentlicht. Die Klassifizierung erfolgt in 10 Prüfstufen (Stand 03/2016):

VPAM-Klassen

 

Quelle: http://www.vpam.eu/fileadmin/Pruefrichtlinien_AKTUELL/2014-11-30_APR_2006_Fassung_2.pdf

Warnbekleidung 

Warnbekleidung nach DIN EN 20471 (ehemals EN 471) Parameter für Warnbekleidung sind in den Normen EN ISO 20471 und EN 1150 geregelt. Während EN 1150 nur für Warnkleidung für den nicht professionellen Gebrauch (d.h. Freizeitanwendung) gilt, regelt die EN ISO 20471 Warnkleidung auch für gewerbliche Anwendungen. Die bis Oktober 2013 gültige Norm EN 471 beschreibt drei Schutzklassen. Vorgeschriebene Warnkleidung im Straßenverkehr musste in der Regel mindestens Klasse 2 erfüllen. Für im gewerblichen Pannendienst Tätige ist Warnkleidung der Klasse 3 vorgeschrieben, für Personen im Rettungsdienst wird sie empfohlen.

Für eine Warnweste nach EN 471 waren zwei umlaufende, 50 mm breite Reflexstreifen vorgeschrieben, während für Kleidung nach EN 1150 (Freizeitanwendungen) bereits ein einzelner, 25 mm breiter Reflexstreifen ausreicht.[17] Die Nachfolge-Norm die EN ISO 20471 geht über die Forderungen der bisherigen EN 471 hinaus. Zusätzlich zu den um den Torso laufenden Streifen werden vertikale Streifen gefordert. 

Weitere Änderungen der EN ISO 20471 im Vergleich zur EN 471 sind die zusätzliche Messung von Farbort und Leuchtdichte nach mindestens fünf Waschzyklen, die Überarbeitung der Designanforderungen sowie Änderung von Prüfanforderungen.

Werkzeug 

Ein Werkzeug ist ein von Menschenhand geschaffenes oder umgeformtes Arbeitsmittel oder Artefakt, um auf Gegenstände (Werkstücke oder Materialien im weitesten Sinne) mechanisch einzuwirken; im weiteren Sinne für Hilfsmittel im Allgemeinen, um die physische Umwelt zu bearbeiten.


 


Quellenangabe: Wikipedia, die freie Enzyklopädie